Sonntag, 14. Oktober 2012

Tag des offenen Denkmals, Teil 2

Und weiter geht es mit den Superlativen. Bei Open House-Chicago war ich heute im ersten Dachgarten Chicagos, in dem Theater- und Konzertsaal, dem es Chicago zu verdanken hat, daß es die Weltausstellung 1893 ausrichten durfte - so hat es zumindest die Führerin als Legende zu verbreiten versucht -, im zur Bauzeit vierthöchsten Gebäude der Welt und im größten Architekturbüro der USA (bzw. in dessen Chicagoer Büro). Aber ich will mich nicht zu sehr lustig machen. Es gab einige wirklich tolle Dinge zu sehen. Ich habe auch fast alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Nur für das Jewelers-Gebäude war mir die Schlange einfach zu lang. Hier also einige Eindrücke:

Bühne in der "Lyric Opera". Das Gebäude wurde 6 Tage nach dem Börsencrash von 1929 fertig und war danach erst mal für längere Zeit geschlossen:


Schmuck über der Bühne im Oriental-Theater. Früher war das ein Kino(!), heute laufen hier vor allem Musicals:


Blick vom Kemper-Turm Richtung Nordosten auf Jewelers- und Wrigley-Gebäude sowie auf den Turm der Chicago Tribune. Leider war die Spiegelung nicht zu verhindern:


Fahrstuhltür im Chicago Tribune-Turm:


Orgel und Rednerpulte in der 7. Kirche Christ, Wissenschaftler:


Modell des gerade im Bau befindlichen Shanghai Turms in Shanghai bei Gensler Architekten. Der Turm soll 632 Meter hoch werden und ist dann voraussichtlich der zweithöchste Bau der Welt:


Flugzeug über dem Lake Point Tower - dummerweise war das Restaurant auf dem Dach nicht mehr zugänglich:

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