Samstag, 13. Oktober 2012

Tag des offenen Denkmals, Teil 1

An diesem Wochenende findet "Open House Chicago" statt. Während dieser Veranstaltung kann man in Gebäude oder Teile von Gebäuden, die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Das konnte ich mir natürlich trotz des Regenwetters nicht entgehen lassen. So durfte ich einen Blick in den Sitzungssaal des Stadtrats werfen (Kommentar einer Frau: "Gefällt mir gut, daß alles so alt und schäbig ist. Daran sieht man, daß keine Steuergelder verschwendet wurden!"), den am höchsten über Bodenniveau liegenden christlichen Sakralraum der Welt bestaunen - der Pastor wohnt mit seiner Familie direkt darunter - , die einzige privat betriebene Bibliothek zur Militärgeschichte in der Welt durchstreifen und das zweithöchste Universitätsgebäude der USA (vertikaler Campus der Roosevelt-Universität) bestaunen. Hier einige Impressionen.

Lobby im Monroe-Gebäude, komplett gefliest und kürzlich renoviert:


Leeres Stockwerk im Inland Steel-Gebäude. Die tragenden Elemente sind alle außen, drinnen stören weder Säulen noch Versorgungsschächte - die sind in einem Extra-Gebäude:


Lobby im Marquette-Gebäude mit Mosaiken zu den Entdeckungs- und Missionsreisen von Louis Marquette, wohl mit der erste Europäer im Gebiet von Chicago:


Jesus blickt auf Chicago in der Himmelskapelle der First Methodist-Kirche:


Sitzungssaal des Stadtrats von Chicago im Rathaus, auf dem Stuhl in der Bildmitte sitzt normalerweise Bürgermeister Rahm Emanuel:


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