Dienstag, 12. März 2013
Sodaverbot
Die Amerikaner sind zu dick und ernähren sich zu ungesund. Das ist bekannt - auch wenn gemäß der Statistiken das deutsche Übergewicht gar nicht mal so weit vom amerikanischen entfernt ist. Wie sich sicher auch in Deutschland herumgesprochen hat, hat die Stadt New York jetzt versucht, ungesundes Ernährungsverhalten ein wenig einzuschränken, indem eine Maximalgröße für die Becher von Softgetränken wie Cola und Sprite in Schnellrestaurants und Kinos vorgeschrieben wurde. Dem hat erst einmal ein Gericht den Riegel vorgeschoben, weil die Vorschriften nicht konsistent waren. Meines Erachtens haben die Vorschriften auch aus einem anderen Grund keinen Sinn. Wenn man sich den Becher ohnehin wieder auffüllen darf - was hier in den USA die Regel ist - ist es doch eigentlich egal, ob in den Becher 16 oder 32 flüssige Unzen reinpassen. Man muß dann nur häufiger wieder auffüllen. Lediglich wenn man das Lokal gleich nach der ersten Becherfüllung verläßt, hat diese Vorschrift wohl einen kleinen Effekt.
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