Donnerstag, 30. August 2012

Bundesparteitag, Teil 3

Heute war der letzte Tag des Parteitags der Republikaner. Als besonderer Stargast trat Clint Eastwood auf, der auf dem Podium ein imaginäres Gespräch mit Barack Obama führte. Ich fand es nicht sonderlich witzig, aber es kam bei den Leuten gut an - vielleicht muß man Amerikaner sein, um das zu verstehen.


Die Hauptnummer des Abends war natürlich Mitt Romney. Die Rede war gut, sicherlich nicht überragend. Natürlich gab es Persönliches über Familie und Aufstiegsgeschichte. Natürlich gab es Patriotisches. Natürlich gab es Kritik an Obama - unter anderem mit dem berühmten Zitat von Ronald Reagan, ob es einem heute besser gehe als vor vier Jahren. Natürlich gab es einige Pläne, wie Romney und Ryan es besser machen wollen. Natürlich waren die nicht besonders präzise, mit einer Ausnahme: Sie wollen 12 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen. Bei so etwas konkret zu werden, halte ich für ungeschickt. Eigentlich kann das nur nach hinten los gehen. Aber gut, als Oppositionskandidat hat man es mit solchen Versprechen leichter.


Am Ende gab es natürlich eine Menge Konfetti und Luftballons, und auch die kompletten Familien von Ryan und Romney waren auf der Bühne. Alles sehr interessant und anders als in Deutschland. Nächste Woche geht es weiter mit dem Parteitag der Demokraten in Charlotte, North Carolina.

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