Freitag, 5. Juli 2013
Zufluchtsort und Heiligtum
Nach der Großstadt LA ging es heute durch die Wüsten Kaliforniens, Nevadas und Utahs zum Zion-Nationalpark. Es ist für mich immer wieder unglaublich, wie leer das Land ist. Die Orte am Wegesrand nach dem Verlassen des Großraums Los Angeles konnte man an den Fingern beider Hände abzählen - bei 430 Meilen Wegstrecke. Nur einmal taucht als große Ansiedlung aus dem Nichts wie eine Oase Las Vegas auf.
Hauptattraktion hier im Zion-Nationalpark ist der Canyon des Jungfrauenflusses, der sich mehrere hundert Meter tief in die Felsen hineingefressen hat. Ich bin einige Meilen durch den Park gewandert. Die Vegetation ist sehr vielfältig, ganz zu schweigen von den Farben und Formationen der Felsen. Eigentlich kann man alle 50 Meter stehen bleiben und Bilder machen, weil die Perspektive wieder eine vollkommen andere ist. Morgen geht es dann durch den Park hindurch und weiter in Richtung östliches Utah.
Nur das Wetter spielte bei der großartigen Naturkulisse nicht richtig mit. Auf dem Weg in den Park gab es ein wenig Regen, der Himmel war meistens bewölkt.
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